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Le poids des mots

Discours historiques

Une archive choisie de discours qui ont façonné la posture des États, le sort des alliances et l’ordre international.

Le discours est un instrument d’État. Monarques, présidents, révolutionnaires et secrétaires généraux ont usé de l’allocution solennelle pour déclarer la guerre et pour demander la paix, pour lier leurs alliés et pour les ébranler, pour revendiquer la légitimité et pour la refuser à d’autres. Voici une archive choisie de tels discours, d’Élisabeth Ire à Tilbury jusqu’à nos jours, retenus pour leur incidence sur la posture des États, la forme des alliances et l’ordre international.

Chacun est présenté d’après les sources : l’orateur, l’occasion et le texte tel qu’il a été prononcé ou fidèlement transcrit. Lorsqu’un discours n’a pas été prononcé en anglais ou en français, l’original est offert accompagné d’une traduction. Le Centre fournit le contexte, non le commentaire, et laisse les mots parler d’eux-mêmes.

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26 septembre 1938

Adolf Hitler

My patience is now at an end

At the Berlin Sportpalast on 26 September 1938, amid the Sudetenland crisis, Hitler delivered a menacing address on Czechoslovakia days before the Munich Conference.

I have conducted really a partical peace-policy during these years.

I approached all apparently impossible problems with the firm determination to solve them in a peaceful manner even at the cost of more or less heavy German concessions. I am a front-line soldier myself and I know the hardships of a war. I wanted to spare the German people from it. I approached therefore problem after problem with the solid determination to try everything for a peaceful solution.

The most difficult problem with which I was confronted was that of our relations with Poland. There was a danger that Poles and Germans would regard each other as hereditary enemies. I wanted to prevent this. I know well enough that I would not have been successful if Poland had had a democratic Constitution. For these democracies which indulge in phrases about peace are the most blood-thirsty war agitators. In Poland there ruled not a democracy but a man; and with him I succeeded, in precisely one year, in coming to an agreement which, for 10 years to begin with, entirely removed the danger of conflict. We are all convinced that this agreement will bring lasting pacification. We realize that there are two peoples which must live together, and neither of which can do away with the other. A people of 33 millions will always strive for an outlet to the sea. A way to understanding, then, had to be found.

And now we are confronted with the last problem which must be solved and which will be solved. It is the last territorial claim which I have to make in Europe, but it is a claim from which I will not swerve, and which I will satisfy, God willing.

I have little to explain. I am grateful to Mr. Chamberlain for all his efforts. I have assured him that the German people want nothing but peace; but I have also told him that I cannot go back beyond the limits of our patience.

I assured him, moreover, and I repeat it here, that when this problem is solved there will be no more territorial problems for Germany in Europe. And I further assured him that from the moment when Czechoslovakia solves its other problems, that is to say, when the Czechs have come to an arrangement with their other minorities, peacefully and without oppression, I will no longer be interested in the Czech State. And that, as far as I am concerned, I will guarantee. We don't want any Czechs at all. But I must also declare before the German people that in the Sudeten German problem my patience is now at an end. I made an offer to herr benes which was no more than the realisation of what he had already promised. He now has peace or war in his hands. Either he will accept this offer and at length give the Germans their freedom, or we will get this freedom for ourselves.

Voir la langue originale

Warum aber konnte diese Frage zu solcher Bedeutung emporsteigen? Ich will Ihnen, meine Volksgenossen, ganz kurz noch einmal Wesen und Ziele der deutschen Außenpolitik wiederholen. Die deutsche Außenpolitik ist zum Unterschied der vielen demokratischen Staaten weltanschaulich festgelegt und bedingt. Die Weltanschauung dieses neuen Reiches ist ausgerichtet auf Erhaltung und Daseinssicherung unseres deutschen Volkes. Wir haben kein Interessen, andere Völker zu unterdrücken. Wir wollten nach unserer Façon selig werden; die anderen sollen es nach der ihren! Diese in unserer Weltanschauung rassisch bedingte Auffassung führt zu einer Begrenzung unserer Außenpolitik. Das heißt, unsere außenpolitischen Ziele sind keine unbeschränkten, sie sind nicht vom Zufall bestimmt, sondern festgelegt in dem Entschluß, allein dem deutschen Volke zu dienen, es auf dieser Welt zu erhalten und sein Dasein zu sichern. Ich habe nunmehr ein Memorandum mit einem letzten und endgültigen deutschen Vorschlag der britischen Regierung zur Verfügung gestellt. Dieses Memorandum enthält nichts anderes als die Realisierung dessen, was Herr Benesch bereits versprochen hat.

Der Inhalt dieses Vorschlages ist sehr einfach: Jenes Gebiet, das dem Volke nach deutlich ist und seinem Willen nach zu Deutschland will, kommt zu Deutschland, und zwar nicht erst dann, wenn es Herrn Benesch gelungen sein wird, vielleicht ein oder zwei Millionen Deutsche ausgetrieben zu haben, sondern jetzt, und zwar sofort! Ich habe hier jene Grenze gewählt, die auf Grund des seit Jahrzehnten vorhandenen Materials über die Volks- und Sprachenaufteilung in der Tschechoslowakei gerecht ist. Trotzdem aber bin ich gerechter als Herr Benesch und will nicht die Macht, die wir besitzen, ausnützen. Ich habe daher von vornherein festgelegt: Dies Gebiet wird unter die deutsche Oberhoheit gestellt, weil es im wesentlichen von Deutschen besiedelt ist, die endgültige Grenzziehung jedoch überlasse ich dann dem Votum der dort befindlichen Volksgenossen selbst! Ich habe also festgelegt, daß in diesem Gebiet dann eine Abstimmung stattfinden soll. Und damit niemand sagen kann, es könnte nicht gerecht zugehen, habe ich das Statut der Saarabstimmung als Grundlage für die Abstimmung gewählt.

Ich habe nur weniges zu erklären: Ich bin Herrn Chamberlain dankbar für alle seine Bemühungen. Ich habe ihm versichert, daß das deutsche Volk nichts anderes will als Frieden; allein, ich habe ihm auch erklärt, daß ich nicht hinter die Grenzen unserer Geduld zurückgehen kann. Ich habe ihm weiter versichert und wiederhole es hier, daß es – wenn dieses Problem gelöst ist – für Deutschland in Europa kein territoriales Problem mehr gibt! Und ich habe ihm weiter versichert, daß in dem Augenblick, in dem die Tschechoslowakei ihre Probleme löst, das heißt, indem die Tschechen mit ihren anderen Minderheiten sich auseinandergesetzt haben, und zwar friedlich und nicht durch Unterdrückung, daß ich dann am tschechischen Staat nicht mehr interessiert bin. Und das wird ihm garantiert! Wir wollen keine Tschechen! Allein, ebenso will ich nun vor dem deutschen Volke erklären, daß in bezug auf das sudetendeutsche Problem meine Geduld jetzt zu Ende ist! Ich habe Herrn Benesch ein Angebot gemacht, das nichts anderes ist als die Realisierung dessen, was er selbst schon zugesichert hat. Er hat jetzt die Entscheidung in seiner Hand! Frieden oder Krieg! Er wird entweder dieses Angebot akzeptieren und den Deutschen jetzt endlich die Freiheit geben, oder wir werden diese Freiheit uns selbst holen!

Document historique. Le Centre ne détient ni ne revendique aucun droit d'auteur sur ces discours. Ils sont rassemblés et reproduits ici à titre de document historique, à partir de sources publiques et d'archives. Tout titulaire de droits qui souhaite le retrait d'un discours, ou son alignement sur une source autorisée, peut en faire la demande par l'intermédiaire de notre page de contact.